Schöne Zähne als Visitenkarte

woman and man holding pictures with big smile. concept photo over dark background

Je weißer, gerader und regelmäßiger das Gebiss, desto mehr Sympathiepunkte für den Besitzer.

Es dauert nur drei bis sieben Sekunden: ein Blick auf Kleidung und Schuhe, auf Haltung und Haare, vor allem aber aufs Gesicht – schon steht der erste und entscheidende Eindruck von einem anderen Menschen und wird im Gehirn gespeichert. Einer der wichtigsten Attraktivitätsfaktoren: gepflegte Zähne.

81% der Deutschen halten schöne Zähne für die attraktivste Visitenkarte des Menschen- noch vor den Augen und Haaren.

29 Prozent der Deutschen schauen zuerst auf die Zähne, bei 22 Prozent bleiben sie als entscheidende Einzelinformation in Erinnerung. Lücken, Schiefstand oder Verfärbungen geben Minuspunkte. Strahlend weiße Zähne dagegen stehen für Gesundheit, Vitalität, Ausgeglichenheit, Kompetenz, Stärke und Glaubwürdigkeit, belegt eine Studie des King’s College in London. Das führt dazu, dass die stolzen Besitzer von geraden und ebenmäßigen Zähnen in Vorstellungsgesprächen punkten, mehr Geld verdienen und im Beruf schneller aufsteigen. Die meisten Spitzenverdiener wissen um ihr Plus: 51 Prozent halten ihre Zähne für einen wichtigen Erfolgsfaktor.

Aber ein perfektes Lächeln ist nicht nur ein dickes Job-Plus, sondern auch beim Flirt oder der Partnersuche von entscheidender Bedeutung. Zwei Drittel aller Deutschen, so eine Emnid-Studie, beurteilen die Attraktivität und Schönheit eines Menschen nach seinem Lächeln.

Aber was tun die Deutschen damit ihre Zähne sie beruflich und sozial weiterbringen? Erstaunlich ist es allemal, dass sich hierzulande 40 Prozent nur einmal am Tag die Zähne putzen. Zusätzliche Pflegeutensilien wie beispielsweise Zahnseide kommen leider auch nur bei 29 Prozent täglich zum Einsatz. Die weiteren Ergebnisse einer Umfrage des Vergleichsportals bestätigen diese Tendenz. So achten zwar fast drei von Vier (72 Prozent) auf den Fluoridgehalt der Zahncreme, über die Hälfte (60 Prozent) benutzt überdies Markenzahnpasta – doch hochkonzentrierte Fluoridgele werden nur von 18 Prozent verwendet. Grund dafür ist, dass hierzulande nur sehr wenig Geld in die Zahnpflege investiert wird: Lediglich fünf Euro pro Monat gibt der Deutsche für Zahncreme aus. Dabei sind Männer (42 Prozent) eher bereit, etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen. Den Besuch beim Zahnarzt sparen sich die Deutschen allerdings nicht: über die Hälfte (51 Prozent) geht sogar zweimal im Jahr zur zahnärztlichen Vorsorge.

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